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Pulverbeschichten

Pulverbeschichten

Pulverlackieren bzw. Pulverbeschichten ist ein elektrostatischer Lackiervorgang, bei dem durch Druckluft negativ geladenes Pulver auf ein positiv geladenes Werkstück aufgetragen wird. Das Pulver bleibt somit einstweilen am Werkstück haften. Anschließend wird es im Ofen aufgeschmolzen oder eingebrannt. Besonderes Merkmal der Pulverlackierung ist, dass nach dem Auftragen der Pulverpartikel (1-120 pm) diese bei einer hohen Temperatur, meist über 50 °C, miteinander verschmelzen und am Untergrund haften bleiben. Durch das elektrostatische Prinzip (Ladungsunterschied zwischen Pulver und Werkstück) bleibt das Pulver am Werkstück haften. Das Aufladen des Lackpulvers kann entweder durch Herstellen eines Spannungsfelds oder durch Erzeugen von Reibung in der Sprühpistole erfolgen.

Vorzüge

Der Vorteil von Pulverlackierung ist, dass bei diesem Prozess nahezu keine Lösungsmittel freigesetzt werden. Das heißt, das der Pulverlackprozess besonders umweltfreundlich ist. In Kombination mit Vorbehandlungen wie Feuerverzinken oder kathodischen Tauchlackieren bietet Pulverlack einen besonders dauerhaften Schutz vor Korrosion. Außerdem kennzeichnet er sich durch eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen extreme Witterungsbedingungen. Grundlage der verwendeten Lackpulver ist vorwiegend Polyester, Epoxy, Polyäthylen oder ein Hybrid (Kombination aus Polyester und Epoxy).

Umwelt- und Qualitätsanforderungen

Das Einbrennen erfolgt nach den VMRG-Qualitätsvorschriften und Anleitungen aus 1993 sowie den aktuell geltenden Qualicode-Anweisungen.

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